Hl. Messe zur Schöpfung am 5. Oktober

„Würde morgen alles enden, pflanzten wir heute einen Baum?“ – so fragte unser Schlusslied bei unserem Gottesdienst zum Schöpfungstag.
Ja, klar!“ – antwortete die EFFATA-Gemeinschaft, und ging nach der Heiligen Messe hinaus in den Garten der Franziskanerinnen  und pflanzte tatsächlich einen Pflaumenbaum…

Es ist wahrscheinlich der einzige Baum, der einen Namen hat. Dieser Pflaumenbaum heißt SERGE.
Er erinnert an unser Gebärdenchormitglied Serge Krack, der plötzlich und unerwartet gestorben ist – im Alter von 52 Jahren.
Serge hatte den Gottesdienst noch mitgeplant. Er wusste, dass wir einen Baum pflanzen wollten. Nun trägt der Baum seinen Namen und er muss vom Himmel aus auf dem Baum aufpassen. Sein Platz im Gebärdenchor bleibt frei – diesmal erinnerte ein Bild an ihn.

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Hl. Messe zu Ostern am 13. April

‚Mensch, wo bist du?‘
Am Samstag vor Palmsonntag feierten wir unter dem Thema ‚Mensch, wo bist du?‘ Ostern.

In der Kapelle der Franziskanerinnen waren 45 hörende und taube Gläubige zusammen gekommen. Anhand des diesjährigen Hungertuchs von Misereor gingen wir mit Jesus seinen letzten Weg von seinem Einzug in Jerusalem (am Tor) über die Stationen Verurteilung (am Boden) und Karfreitag (am Kreuz) bis zur Auferstehung (im Licht).

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Heilige Messe zu Advent und Weihnachten mit Krankensalbung am 15. Dezember

Am Samstag, den 15. Dezember, feierte EFFATA, die Gruppe für gebärdensprachliche Seelsorge in der Kapelle der Franziskanerinnen Advent und Weihnachten.
Die Überschrift hieß: „Blinde sehen, Lahme gehen, Taube hören – Gott macht es anders!“
Viele waren erstaunt: Aber das macht Gott: Blinde sollen sehen, Lahme sollen gehen, Taube sollen hören… Oder nicht?

Doch es ging Effata darum zu zeigen, dass es Gott um mehr geht als einen Defekt zu reparieren. Zwischen Gott und den Menschen steht nichts, das behindert, weil Jesus als Kind auf die Welt gekommen ist und zu allen Menschen gegangen ist. Ihm ist der Glaube, die jeweilige Einstellung wichtig. So würdigt Jesus im Evangelium, in dem 4 Männer ihren kranken Freund über alle Schwierigkeiten hinweg und sogar durch das Dach eines Hauses zu ihm bringen, ihren Glauben. Sie tun den ersten Schritt für den Geschwächten, damit Begegnung möglich wird.  Jesus tut den zweiten Schritt und heilt den Mann. Er kann wieder Kontakt zu seiner Umwelt aufnehmen.
Genau diesen Kontakt konnten die MessbesucherInnen in der anschließenden Krankensalbung erleben. Jesus zeigt so: ich bin bei dir, ich vergesse dich nicht, ich gehe mit dir, ich begleite dich, sogar durch das Tor des Todes.
Wie die Freunde im Bibeltext konnten alle Mitfeiernden in Gemeinschaft dafür sorgen, dass die Begegnung mit Jesus gelingen kann.
Nach der Kommunion zog noch das Jesuskind in die Krippe ein.
Wie gewohnt animierte der Gebärdenchor, diesmal unter der Leitung von Caroline Welter.
Im Anschluss trafen sich alle zum Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. (Bericht: Jutta Förtsch)